Die zwölf Teilnehmer:innen am UEFA-Pro-Diplom-Kurs 2026/27 stehen fest

Nach einem umfassenden, mehrstufigen Bewerbungsverfahren, das von Psycholog:innen, Sportwissenschafter:innen, Ausbildner:innen sowie Vertreter:innen der Universität Salzburg fachlich begleitet wurde, stehen nun die zwölf Trainer:innen, die am UEFA-Pro-Diplom-Kurs 2026/27 teilnehmen dürfen, fest.

Ziel dieses anspruchsvollen und sorgfältig konzipierten Auswahlprozesses ist es, sicherzustellen, dass jene Bewerber:innen in den Lehrgang aufgenommen werden, die über das größte fachliche, persönliche und entwicklungsspezifische Potenzial verfügen.

Die Teilnehmer:innen am UEFA-Pro-Diplom 2026/27 (in alphabetischer Reihenfolge): Lisa Alzner, Florian Forster, Stefan Kenesei, Tobias Kern, Johann Kleer, Florens Koch, Marcel Lücke, Manuel Ludwiger, Thomas Schnöll, Maximilian Uhlig, Michael Winsauer, Christoph Witamwas.

Das UEFA-Pro-Diplom – die international höchstmögliche Trainerausbildung

Das UEFA-Pro-Diplom ist die international höchstmögliche Trainerausbildung und berechtigt zur Trainertätigkeit in der obersten Spielklasse. Ausbildungsziel ist es, Coaches mit UEFA-A-Diplom und mehrjähriger Erfahrung im Leistungssport die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen zu vertiefen und sie auf die Aufgaben vorzubereiten, die der internationale Fußball an Profitrainer:innen stellt.

Peter Schöttel (ÖFB-Sportdirektor): „Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir in Österreich nicht nur unsere Spielerinnen und Spieler, sondern auch die Trainerinnen und Trainer bestmöglich ausbilden. Da steht das UEFA-Pro-Diplom als höchste Ausbildung natürlich an der Spitze. Viele Trainerinnen und Trainer, die in den letzten Jahren unseren Pro-Diplom-Kurs durchlaufen haben, sind international und national in den höchsten Ligen unterwegs. Das zeigt, dass die Ausbildung auf einem richtig hohen Niveau ist. Die Teilnehmer:innen erhalten nicht nur fachspezifischen Input, sondern lernen, ihre Perspektive zu erweitern.“

Der Kurs 2026/27 umfasst rund 400 Ausbildungseinheiten und startet im zweiten Halbjahr 2026. Als Kursleiter wird ab sofort Franz Ponweiser fungieren. Thomas Eidler, der die UEFA-Pro-Diplom-Ausbildung bislang neben seiner Funktion als Gesamtleiter der ÖFB-Trainerakademie geführt hat, wird den Lehrgang künftig in einer strategischen Rolle weiterhin eng begleiten.

Die ÖFB-Trainerakademie arbeitet unter der Gesamtleitung von Thomas Eidler ganz dem Motto „Human First“. Kompetenzorientierung, Individualisierung und ein spezielles Blendend Learning Konzept sollen eine möglichst effektive Ausbildung gewährleisten.

Thomas Eidler (Gesamtleiter ÖFB-Trainerakademie): „Wir haben in der Durchführung des UEFA-Pro-Diplom-Assessments bereits sehr viel Erfahrung. In den letzten Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass jene Kandidat:innen, die im Assessment am besten abgeschnitten haben, auch im Kurs sowie in weiterer Folge zu den Besten gehörten und sich am Markt etablieren konnten. Es freut uns besonders, dass aus den letzten Kursen mehrere Trainer den Weg in die österreichische Bundesliga geschafft haben. Aktuelle Beispiele dafür sind Maximilian Senft, Philipp Semlic, Stephan Helm, Fabio Ingolitsch, Daniel Beichler und Ognjen Zaric.“

Franz Ponweiser (Bereichsleiter ÖFB-Trainerakademie und Leiter des UEFA-Pro-Diploms): „Das Assessment lebt von der Qualität und Vielfalt unseres Expert:innen-Pools. In fünf zentralen Kompetenzfeldern werden die Kandidat:innen umfassend analysiert und eingeschätzt. Die Erfahrungen aus den vergangenen Lehrgängen haben gezeigt, dass unser Zugang sehr treffsicher ist – wir erkennen nicht nur bereits herausragende Trainerpersönlichkeiten, sondern auch jene mit großem Entwicklungspotenzial. Mit gezielten Adaptierungen entwickeln wir das Verfahren kontinuierlich weiter, um den aktuellen Anforderungen im Spitzenfußball gerecht zu werden. Die Vorfreude auf den kommenden Kurs – für mich erstmals in leitender Verantwortung – ist entsprechend groß. Unser Anspruch ist es, die Trainerinnen und Trainer auf ein neues Niveau zu heben: fachlich, methodisch und persönlich. Besonders wichtig ist uns dabei die Arbeit an individuellen, möglicherweise limitierenden Faktoren. Wir wollen die Teilnehmer:innen nicht nur fordern, sondern sie gezielt auf die Herausforderungen des höchsten Trainerlevels vorbereiten und sie auf ihrem Weg nachhaltig begleiten.“